WordPress ist mächtig — und genau deshalb ein beliebtes Angriffsziel. Meine komplette Checkliste zum Abhaken, mit der deine Seite schnell und sicher bleibt.
WordPress betreibt einen großen Teil des Webs. Das macht es flexibel und beliebt — aber auch zur Zielscheibe. Die gute Nachricht: Mit ein paar Grundregeln bleibt deine Seite trotzdem sicher und schnell. Hier ist die Checkliste, die ich bei jeder WordPress-Betreuung abarbeite.
Updates: die wichtigste Gewohnheit
Die meisten Einbrüche nutzen keine ausgefeilten Tricks, sondern längst bekannte und gestopfte Sicherheitslücken in veralteten Versionen. Wer regelmäßig aktualisiert, schließt diese Tür. Dazu gehören:
- WordPress-Core aktuell halten.
- Themes und Plugins zeitnah aktualisieren.
- Die Zahl der Plugins klein halten — jedes ist eine potenzielle Schwachstelle und bremst zusätzlich.
- Nicht genutzte Plugins und Themes ganz löschen, nicht nur deaktivieren.
Tempo: schlank statt überladen
Geschwindigkeit ist bei WordPress vor allem eine Frage der Disziplin. Viele WordPress-Seiten sind nicht langsam, weil WordPress langsam wäre, sondern weil sich über die Jahre Ballast angesammelt hat. Das gehört auf die Liste:
- Caching aktivieren (Seiten-Cache + Browser-Cache).
- Bilder in moderne Formate bringen (WebP/AVIF) und in passender Größe ausliefern.
- Ein schlankes Theme statt eines überladenen Page-Builder-Pakets nutzen.
- Datenbank regelmäßig aufräumen (Revisionen, Spam, verwaiste Tabellen).
- Verlässliches, ausreichend schnelles Hosting wählen.
Sicherheit: kleine Maßnahmen, große Wirkung
- Starke, einmalige Passwörter und ein eigener Benutzername (nicht „admin“).
- Zwei-Faktor-Anmeldung für alle Admin-Konten aktivieren.
- Login absichern (Begrenzung von Anmeldeversuchen).
- SSL/HTTPS erzwingen — heute Standard, oft aber unvollständig eingerichtet.
- Benutzerrollen prüfen: Nicht jeder braucht Administrator-Rechte.
Backups: die Versicherung
Das Wichtigste zum Schluss: regelmäßige, automatische Backups, die auch wirklich woanders liegen — nicht nur auf demselben Server. Wenn doch einmal etwas passiert, ist das der Unterschied zwischen zehn Minuten und zehn Tagen Ärger. Ein Backup, das man nie getestet hat, ist nur ein halbes Backup; deshalb prüfe ich auch, ob sich die Sicherung wirklich zurückspielen lässt.
- Automatische Backups einrichten (mindestens wöchentlich, bei Shops täglich).
- Backups extern speichern (Cloud oder zweiter Server, nicht nur lokal).
- Wiederherstellung mindestens einmal testweise durchspielen.
Die komplette Checkliste zum Abhaken
Alles auf einen Blick — hak direkt hier ab, wie deine Seite dasteht:
Hak ab, was bei dir erledigt ist — die Auswertung kommt sofort.
Das alles klingt nach Arbeit — ist es auch. Aber es ist Arbeit, die im Hintergrund läuft und die du delegieren kannst. Genau dafür gibt es Wartungspakete: Du kümmerst dich um dein Geschäft, ich halte die Seite sicher, schnell und aktuell.