Die meisten Projekt-Probleme entstehen am Anfang. Mit diesen Fragen steht in 20 Minuten ein Briefing, das wirklich trägt.
Ein gutes Briefing spart später Wochen. Die teuersten Missverständnisse in einem Projekt entstehen nicht am Ende, sondern ganz am Anfang — weil niemand die richtigen Fragen gestellt hat. Das Gute: Ein tragfähiges Briefing muss nicht lang sein. Es muss nur die richtigen Punkte enthalten.
Die Fragen, die wirklich zählen
Wenn ich mit einem neuen Projekt starte, klären wir in einem kurzen Gespräch diese Punkte:
- Worum geht es wirklich? Nicht „eine neue Website“, sondern: Was soll sie für dein Geschäft erreichen?
- Wer ist die Zielgruppe, und was soll sie nach dem Besuch tun — anrufen, anfragen, kaufen?
- Was hebt dich von Mitbewerbern ab? Warum sollte jemand zu dir kommen und nicht zur Konkurrenz?
- Welche Inhalte gibt es schon (Texte, Bilder, Logo), welche fehlen noch?
- Welche Beispiele gefallen dir — und warum? Und was sind absolute No-Gos?
Warum das so viel spart
Sobald diese Fragen beantwortet sind, haben beide Seiten dasselbe Bild im Kopf. Es gibt eine klare Richtung, an der sich jede spätere Entscheidung messen lässt: Passt diese Idee zum Ziel, oder nicht? Das verhindert die teuren Schleifen, bei denen kurz vor dem Launch plötzlich alles anders soll.
Ein Briefing ist kein bürokratisches Formular, sondern ein gemeinsames Verständnis. Zwanzig konzentrierte Minuten am Anfang sind die beste Investition, die du in dein Projekt stecken kannst.